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Der chinesische Markt öffnet sich für deutsches Schweinefleisch. Wie das Schlachtunternehmen TönniesFleisch gestern bekannt gab, hat der größte deutsche Schweinefleischvermarkter eine Exportgenehmigung für China erhalten. Auf die Entscheidung war monatelang gewartet worden, nachdem eine Delegation chinesischer Veterinäre bereits im August 2009 insgesamt 15 Unternehmen in Deutschland kontrolliert hatte.
Laut Tönnies hat nur ein weiteres deutsches Unternehmen die Anforderungen der Kontrolleure erfüllt, und zwar die Beck GmbH in Neu-Kupfer. Tönnies hofft, möglicherweise noch in diesem Jahr die ersten Lieferungen von seinem Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück in die Volksrepublik versenden zu können. "Das ist ein Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung", sagte Josef Tillmann, der Geschäftsführer von TönniesFleisch. Um das grüne Licht aus Peking zu erhalten, musste Tönnies in seinem Werk Rheda-Wiedenbrück eine Reihe von zusätzlichen Auflagen erfüllen. Jetzt hofft das Unternehmen auf lukrative Geschäfte auf dem riesigen chinesischen Markt. Experten zufolge könnte der Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch in der Volksrepublik in den nächsten zehn Jahren um 10 kg steigen.
(leh)